Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen:

Mit der ASchG-Novelle (BGBl. I Nr. 118/2012), die am 1.1.2013 in Kraft getreten ist, wird die Wichtigkeit der psychischen Gesundheit und der Prävention arbeitsbedingter psychischer Belastungen, die zu Fehlbeanspruchungen führen, klar gestellt und gesetzlich verankert (§ 2 Z 7 ASchG).
Arbeitsbedingte psychische Belastungen ergeben sich aus den vielfältigen Einflüssen und Anforderungen, die am Arbeitsplatz auf die Beschäftigten einwirken. Das Gesetz nennt nun auch als Quelle für Belastungen die „Gestaltung der Arbeitsaufgaben und die Art der Tätigkeiten, der Arbeitsumgebung, der Arbeitsabläufe sowie der Arbeitsorganisation“ (§ 4(1) Z 6 ASchG). Das bedeutet psychische Belastungen sind Bestandteil jedes Arbeitsprozesses.
Psychische Belastungen, die zu Fehlbeanspruchungen führen, zählen neben den Belastungen des Muskel-Skelett-Apparates zu den häufigsten Ursachen für arbeitsbedingte Erkrankungen. Sie verursachen viel menschliches Leid, aber auch enorme betriebs- und volkswirtschaftliche Kosten.

Beachten Sie hierzu die gesetzliche Verpflichtung!