Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für die Leistungen, die vom Gewerbe Unternehmensberatung, LSB und Humanengetik umfasst sind.

von Margaritha Klingenberg, “die Klingenberg” “ Margaritha Klingenberg - die Resilienzberater” im weiteren Text Auftragnehmerin oder Coach genannt.

 

1 Präambel
1a Die professionelle Beratung des Coachings und der Humanenergetik basiert auf den standesrechtlichen Grundlagen des Gewerbes der Lebens- und Sozialberater (LSB) , sowie des Gewerbes der Humanenergetiker. Im Bereich des Businesscoachings kann es methoden- und auftragsbedingt zu Überschneidungen mit dem Gewerbe der Unternehmensberatung (UBIT) kommen.

1b Die Informationen und Anregungen in Coaching-Sitzungen sowie in allen Dokumentationen sind durch die Auftragnehmerin sorgfältig erwogen und geprüft. Sie entsprechen den aktuellen wissenschaftlichen Standards. Bei der Tätigkeit des Coachings, des Business-Coachings oder der humanenergetischen Intervention handelt es sich um eine reine Dienstleistungstätigkeit. Ein Erfolg ist daher nicht geschuldet. Eine Haftung wird generell ausgeschlossen.

2-1 Zielsetzung des Coaching

2-1a Im Einzelcoaching geht es im persönlichen Gespräch darum, eine Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung zu erhalten.

2-1b Der Coach orientiert sich in seinen Handlungen am Wohl des Coachees. Er verpflichtet sich. die Interessen der Klienten und der Klientinnen zu respektieren, ihr Wohl zu fördern, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und ihre Einstellungen, Werte und Entscheidungen zu achten. Im systemischen Kontext wird er dabei auch die Rechte relevanter Beteiligter berücksichtigen. Die Position des Coaches ist allparteilich.

2-2 Zielsetzungen des Business-Coaching

2-2a Im Business-Coaching geht es darum, eine Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung in Arbeitszusammenhängen zu erhalten.

2-2b Das Business-Coaching erfolgt auf der Grundlage des zwischen den Parteien geführten und dokumentierten Gesprächs. Es beruht auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Bestimmte Erfolge können in keinem Fall garantiert werden.

2-2c Das Business-Coaching soll Veränderungs- und Selbsterkenntnisprozesse ermöglichen. Durch die Erweiterung der Selbstwahrnehmung soll das eigene Verhalten durchschaubarer werden. Business-Coaching unterstützt das Selbstmanagement des Klienten und stellt ein maßgeschneidertes individuelles Management-Training dar.

 

Jede Form des Coachings ist ein freiwilliger, aktiver und selbstverantwortlicher Prozess. Dabei steht der Coach dem Klienten unterstützend zur Seite. De eigentliche Veränderungsarbeit wird selbstverantwortlich vom Klienten geleistet.


3 Sitzungsorte
3a Coaching-Sitzungen finden in der Regel am Unternehmensstandort des Coaches/der Auftragnehmerin statt. Sie können auch im Unternehmen der Klienten durchgeführt werden. In dringenden Fällen können sie auch telefonisch durchgeführt werden.

4 Zeitliche Dauer der Einzelsitzungen

4a Eine Coachingsitzung dauert 50 Minuten, eine Doppelstunde entspricht 2 x 50 Minuten = 100 Minuten.

4b Bei speziellen humanergetischen Interventionen kann die Sitzungsdauer von der vereinbarten Dauer nach oben oder unten abweichen. Es wird vor der Beratungseinheit darauf hingewiesen.

 

5 Zeitliche Dauer des Gesamtprozesses

5a Je nach zu bearbeitendem Thema kann sich der Coaching-Prozess von einem einmaligen Beratungsgespräch bis zu einem über mehrere  Monate dauerndes Vorhaben erstrecken. Die Abklärung findet in einem persönlichen Gespräch zwischen dem Auftrageber und der Auftragnehmerin statt.

5b Die Dauer des Gesamtprozesses richtet sich dabei nach den Wünschen des Auftraggebers.


6 Terminabsage

Falls der Termin am selben Tag telefonisch abgesagt wird, wird ein Ausfall-Honorar in Höhe von 100 % des vereinbarten Honorars fällig. Das gleiche Ausfallhonorar wird im Falle des Nicht-Erscheinens fällig. Eine kostenfreie Absage per Telefon ist bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich, bei telefonischen Absagen nach dieser Frist wird ein Ausfallhonorar von 50 % des vereinbarten Honorars fällig.


7-1 Coaching-Honorar

7-1a Alle Honorare verstehen sich in Euro. Für Coaching-Leistungen wird das mit dem Auftraggeber vereinbarte Honorar berechnet. Solange keine Kostenzusage von anderer Stelle vorliegt, gilt der Auftraggeber als Schuldner des Coaching-Honorars.

7-2 Business-Coaching-Honorar

7-2a Alle Honorare verstehen sich in Euro. Für Coaching-Leistungen wird das mit dem Auftraggeber vereinbarte Honorar berechnet. Solange keine Kostenzusage von anderer Stelle vorliegt, gilt der Auftraggeber als Schuldner des Coaching-Honorars.

7-2b Findet das Business-Coaching nicht am Geschäftsstandort der Auftragnehmerin statt, dann werden zusätzlich Fahrtkosten in angemessenem Rahmen berechnet, soweit nichts anderes vereinbar wird.

7-2c Spätestens mach Auftragserbringung erhält die Auftragnehmerin ein Honorar gemäß der Vereinbarung zwischen dem Auftraggeber und der Auftragnehmerin. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, Zwischenabrechnungen zu legen und dem jeweiligen Fortschritt entsprechende Accontozahlungen zu verlangen. Das Honorar ist jeweils mit Rechnungslegung durch die Auftragnehmerin ohne Abzug fällig.
7-2d Die Auftragnehmerin wird jeweils eine den gesetzlichen Bestimmungen entsprechende Rechnung ausstellen.
7-2e Anfallende Barauslagen, Spesen, Reisekosten, etc. sind gegen Rechnungslegung der Auftragnehmerin vom Auftraggeber zusätzlich zu ersetzen.

8-1 Vorzeitige Beendigung eines Coachings oder einer humanenergetischen Intervention
8-1a Der Vertrag kann jederzeit aus wichtigen Gründen von jeder Seite ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gelöst werden. Als wichtiger Grund ist insbesondere anzusehen, wenn ein Vertragspartner wesentliche Vertragsverpflichtungen verletzt oder - wenn über einen Vertragspartner ein Insolvenzverfahren eröffnet oder der Konkursantrag mangels kostendeckenden Vermögens abgewiesen wird.
8-2 Vorzeitige Beendigung eines Businesscoaching
8-2a Unterbleibt die Ausführung des vereinbarten Werkes aus Gründen, die auf Seiten des Auftraggebers liegen, oder auf Grund einer berechtigten vorzeitigen Beendigung des Vertragsverhältnisses durch die Auftragnehmerin, so behält die Auftragnehmerin den Anspruch auf Zahlung des gesamten vereinbarten Honorars abzüglich der ersparten Aufwendungen. Im Falle der Vereinbarung eines Stundenhonorars ist das Honorar für jene Stundenanzahl, die für das gesamte vereinbarte Werk zu erwarten gewesen wäre, abzüglich der ersparten Aufwendungen zu leisten. Die ersparten Aufwendungen sind mit 30 Prozent des Honorars für jene Leistungen, die die Auftragnehmerin bis zum Tage der Beendigung des Vertragsverhältnisses noch nicht erbracht hat, pauschaliert vereinbart.
8-2b Im Falle der Nichtzahlung von Zwischenabrechnungen ist die Auftragnehmerin von der weiteren Leistung befreit. Die Geltendmachung weiterer, aus der Nichtzahlung resultierender Ansprüche wird dadurch aber nicht berührt.
8-2c Dieser Vertrag endet grundsätzlich mit dem Abschluss des Projekts.

9 Elektronische Rechnungslegung
9a die Auftragnehmerin ist berechtigt, dem Auftraggeber Rechnungen auch in elektronischer Form zu übermitteln. Der Auftraggeber erklärt sich mit der Zusendung von Rechnungen in elektronischer Form durch die Auftragnehmerin ausdrücklich einverstanden.

10 Gewährleistung

10a Die Auftragnehmerin ist ohne Rücksicht auf ein Verschulden berechtigt und verpflichtet, bekannt werdende Unrichtigkeiten und Mängel an ihrer Leistung zu beheben. Sie wird den Auftraggeber darüber unverzüglich informieren.

10b Dieser Anspruch des Auftraggebers erlischt nach sechs Monaten nach Erbringen der jeweiligen Leistung.


11 – 1 Haftung im Coaching und in der Humanenergetik

11-1a Jeder Klient trägt die volle Verantwortung für sich und seine Handlungen innerhalb und außerhalb der Coachingsitzungen. Er kommt für eventuell verursachte Schäden selbst auf. Das Coaching ist keine Psychotherapie und kann diese nicht ersetzen. Die Teilnahme setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus.

11-1b Humanergetische Interventionen ersetzen keine ärztliche Konsultation. Sie stellen keine Behandlung im medizinschen Sinn dar. Sie ersetzen diese in keinem Fall. Der Klient wird von sich aus dem Coach über Veränderungen seines Gesundheitszustandes informieren. Er wird eigenverantwortlich Veränderungen auch mit dem Arzt seines Vertrauens besprechen.

11 –2 Haftung im Businesscoahcing

11-2a die Auftragnehmerin haftet dem Auftraggeber für Schäden - ausgenommen für Personenschäden - nur im Falle groben Verschuldens (Vorsatz, in Kaufnahme oder grobe Fahrlässigkeit). Dies gilt sinngemäß auch für Schäden, die auf von der Auftragnehmerin beigezogene Dritte zurückgehen.

11-2b Schadenersatzansprüche des Auftraggebers können nur innerhalb von sechs Monaten ab Kenntnis von Schaden und Schädiger, spätestens aber innerhalb von drei Jahren nach dem anspruchsbegründenden Ereignis gerichtlich geltend gemacht werden.

11-2c Der Auftraggeber hat jeweils den Beweis zu erbringen, dass der Schaden auf ein Verschulden der Auftragnehmerin zurückzuführen ist.

11-2d Sofern die Auftragnehmerin das Werk unter Zuhilfenahme Dritter erbringt und in diesem Zusammenhang Gewährleistungs- und/oder Haftungsansprüche gegenüber diesen Dritten entstehen, tritt die Auftragnehmerin diese Ansprüche an den Auftraggeber ab. Der Auftraggeber wird sich in diesem Fall vorrangig an diese Dritten halten.

12 Schutz des geistigen Eigentums, Arbeitsunterlagen

12a Alle an den Klienten ausgehändigten Werke (insbesondere Angebote, Programme, Berichte, Gutachten, Organisationspläne, Leistungsbeschreibungen, Analysen, Entwürfe, Berechnungen, Datenträger etc.) sind, soweit nicht anders vereinbart, in der vereinbarten Vergütung enthalten. Sie dürfen allerdings ausschließlich für die vom Vertrag umfassten Zwecke verwendet werden.

12b Die Rechte am geistigen Eigentum verbleiben bei der Auftragnehmerin. Der Auftraggeber ist insofern nicht berechtigt, das Werk (die Werke) ohne ausdrückliche Zustimmung der Auftragnehmerin zu vervielfältigen und/oder zu verbreiten.

12c Keinesfalls entsteht durch eine unberechtigte Vervielfältigung/Verbreitung des Werkes eine Haftung des Auftragnehmers - insbesondere etwa für die Richtigkeit des Werkes - gegenüber Dritten.

12d Der Verstoß des Auftraggebers gegen diese Bestimmungen berechtigt die Auftragnehmerin zur Geltendmachung gesetzlicher Ansprüche, insbesondere auf Unterlassung und/oder Schadenersatz.

13 Beiziehung Dritter

13a Der Umfang eines konkreten Beratungsauftrages wird im Einzelfall vertraglich vereinbart.

13b Die Auftragnehmerin ist berechtigt, die ihr übertragenen Aufgaben ganz oder teilweise durch Dritte erbringen zu lassen. Die Bezahlung des Dritten erfolgt ausschließlich durch die Auftragnehmerin selbst. Es entsteht kein wie immer geartetes direktes Vertragsverhältnis zwischen dem Dritten und dem Auftraggeber.

13c Der Auftraggeber verpflichtet sich, während, sowie bis zum Ablauf von drei Jahren nach Beendigung des Vertragsverhältnisses keine wie immer geartete Geschäftsbeziehung zu Personen oder Gesellschaften einzugehen, deren sich die Auftragnehmerin zur Erfüllung ihrer vertraglichen Pflichten bedient. Der Auftraggeber wird diese Personen und Gesellschaften insbesondere nicht mit solchen oder ähnlichen Beratungsleistungen beauftragen, die auch die Auftragnehmerin anbietet.

 

14 Pflichten des Coach

14a Der Coach unterliegt grundsätzlich der Schweigepflicht gegenüber jedem Dritten gemäß dem Strafgesetzbuch, § 203 StGB. Die Schweigepflicht gilt darüber hinaus ausdrücklich auf alle beruflichen und persönlichen Informationen, die der Coach in seiner Tätigkeit erfährt. Der Coach ist verpflichtet, alle Unterlagen, die er im Rahmen seiner Dienstleistung erhält, vor der Kenntnisnahme durch Dritte in angemessener Weise zu schützen.

 

15 Datenschutzerklärung

15a Die Auftragnehmerin ist von der Schweigepflicht gegenüber allfälligen Gehilfen und Stellvertretern, derer sie sich bedient, entbunden. Sie hat die Schweigepflicht aber auf diese vollständig zu überbinden und haftet für deren Verstoß gegen der Verschwiegenheitsverpflichtung wie für einen eigenen Verstoß.

15b Die Schweigepflicht reicht unbegrenzt auch über das Ende dieses Vertragsverhältnisses hinaus.

15c Die Auftragnehmerin ist berechtigt, ihr anvertraute personenbezogene Daten im Rahmen der Zweckbestimmung des Vertragsverhältnisses zu verarbeiten.

15d Die Auftragnehmerin ist zu keiner Zeit berechtigt die Daten an Dritte zur Nutzung weiterzugeben.

15e Der Auftraggeber leistet der Auftragnehmerin Gewähr, dass diefür die Auftragserfüllung erforderlichen Maßnahmen, insbesondere jene im Sinne des Datenschutzgesetzes, - auch die Zustimmungserklärungen der Betroffenen - getroffen worden sind.

15e Der Versand bzw. die elektronische Übertragung jeglicher Daten erfolgt auf Gefahr des Klienten.

16 Allgemeine Bestimmungen (salvatorische Klausel)

16a Für den Fall, dass einzelne Bestimmungen des Vertrages mit dem Auftraggeber beziehungsweise dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen – ganz oder teilweise - unwirksam sein und/oder werden, berührt dies die Gültigkeit der verbleibenden Bestimmungen und der unter ihrer Zugrundelegung geschlossenen Verträge nicht.

16b Die unwirksame ist durch eine wirksame Bestimmung, die ihr dem Sinn und wirtschaftlichen Zweck nach am nächsten kommt, zu ersetzen.


17 Schlussbestimmungen

17a Sowohl Auftraggeber als auch die Auftragnehmerin bestätigen, alle Angaben im Vertrag, sowie in den Arbeitsvereinbarungen gewissenhaft und wahrheitsgetreu gemacht zu haben und verpflichten sich, allfällige Änderungen wechselseitig umgehend bekannt zu geben.

17b Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung.

Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für zukünftige Vertragsbeziehungen, also auch dann, wenn bei Zusatz- oder Folgeverträgen nicht ausdrücklich darauf hingewiesen wird.

17c Den vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen widersprechende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers sind ungültig, es sei denn, diese werden von der Auftragnehmerin ausdrücklich schriftlich anerkannt.

17d Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten ausdrücklich NICHT für angeschlossene Teammitglieder oder Netzwerkpartner.

17e Änderungen des Vertrages und dieser AGB bedürfen der Schriftform; ebenso ein Abgehen von diesem Formerfordernis. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.


18 Erfüllungsort und Gerichtsstand

18a Es wird österreichisches Recht zu Grunde gelegt. Erfüllungsort ist der Ort der beruflichen Niederlassung der Auftragnehmerin. Für Streitigkeiten ist das Gericht am Unternehmensstandort der Auftragnehmerin zuständig.


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